Nach der Reise in den Westen 後西遊記 (1989)

Nach der Reise in den Westen 後西遊記 (1989) #

Nach der Reise in den Westen, Band 1 後西遊記之一, edited by Cao Xinyuan 曹欣渊, drawn by Wu Bingyu 吴冰玉, translated by Gruppe 1: Britta Dick, Xueqi Hu, Yimeng Zhang and Gruppe 2: Yunxiang Li, Martyna Joanna Ociepa, Jieyan Sun, Chen Zhang, Feng Yi, both supervised by Yun-Jou Chen, Shanghai: Shanghai People’s Fine Arts Publishing House, 1989.1

Nach der Reise in den Westen, Band 2 後西遊記之二, edited by ao Xinyuan 曹欣渊, drawn by Luo Xixian 罗希贤, translated by Gruppe 1: Britta Dick, Xueqi Hu, Yimeng Zhang and Gruppe 2: Yunxiang Li, Martyna Joanna Ociepa, Jieyan Sun, Chen Zhang, Feng Yi, both supervised by Yun-Jou Chen, Shanghai: Shanghai People’s Fine Arts Publishing House, 1989.1


translation and introduction: 12 March 2026

Zur Einführung #

Yun-Jou Chen

Die deutsche Übersetzung des Liahuanhua Hou Xiyouji (後西遊記 Nach der Reise in den Westen aus dem Jahr 1989) entstand als Zusammenarbeit von Studierenden des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz im Wintersemester 2024/2025 im Rahmen des Kurses „Übersetzen von Lianhuanhua (chinesische Comic-Büchlein) ZH>DE“. Dieses Projekt wurde unter meiner Leitung und in Kooperation mit dem ChinaComx-Team der Universität Heidelberg sowie der CATS-Bibliothek durchgeführt.

Lianhuanhua als Lehrmaterial im Übersetzungskurs #

Der Kurs Übersetzen von Lianhuanhua gehört zum Schwerpunkt „Literatur, Medien und Kultur“ und soll den Studierenden praktische Erfahrungen im Übersetzen von Comics vermitteln. Ich wollte den Studierenden einen Text geben, der ihnen ermöglicht, sich mit den narrativen Konventionen von Comics auseinanderzusetzen. Da sich die Erzähltechniken der meisten Lianhuanhua der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von denjenigen westlicher Comics unterscheidet, habe ich eine Version Nach der Reise in den Westen von 1989 gewählt. Unter den verschiedenen Lianhuanhua mit dem Titel Nach der Reise in den Westen erweist sich die Version von 1989 als jene, deren Erzähltechnik – eine Mischung aus Blocktext, Sprechblasen und diegetischem Text – den konventionellen kommerziellen Comics aus Europa und Amerika am nächsten kommt (siehe Abb. 1 und 2):

Die Version von 1989Die Version von 1989

Abb.1: Nach der Reise in den Westen 3: Mönche verfälschen die Sutren, 1989, S. 5.

Abb.2: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1984, S. 1.
Sprechblase:
Sun: Was haben Sie vor, Meister?

Mönch Tang: Ich will hinuntergehen und mir anschauen, wie die Mönche des Großen Tang ihre Sutras vortragen.
Mönch Tang Sanzang brachte die wahren Sutras nach China zurück, wo sie über zweihundert Jahre verbreitet wurden. Zur Zeit des Tang-Kaisers Xianzong war die echte Überlieferung jedoch verloren, und Mönche täuschten das Volk im Namen des Buddhismus. Mönch Tang empfand darüber Sorge und stieg, begleitet von Sun Wukong, erneut auf die Erde hinab, um die Lage der Sutras zu prüfen.

Die Version von 1989 wirkt trotz ähnlichen Inhalts durch ihre entspanntere, dialogorientierte Comic-Erzählweise zugänglicher als die von 1984. Bemerkenswert ist, dass das Lianhuanhua Nach der Reise in den Westen zwar im Jahr 1989 erschien, seine Erzähltechniken jedoch dem Lianhuanhua der 1940er Jahre wesentlich näherstehen, wie etwa dem Lianhuanhua Xin Xiyouji (新西遊記 Die neue Reise in den Westen, Abb. 3) aus den späten 1940er Jahren:

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Abb. 3: Jiang 1945-1949: Die neue Reise in den Westen 2, S. 531.

Wie für viele Lianhuanhua üblich, erscheinen hier drei Formen von Text: ein deskriptiver Blocktext, in der Mitte des Panels neben dem linken Fuß des Mönchs, eine Sprechblase, sowie die Namen der abgebildeten Figuren, jeweils unter oder neben ihren Beinen. Blocktext: Mönch Tang Sanzang versuchte schnell, sie vom Streiten abzuhalten. Sprechblase: Hört auf zu streiten, das ist doch nur ein Missverständnis. Namen, von links nach rechts: Mönch Tang Sanzang, Zhu Bajie, Sha Wujing, Gesandter Eine Gegenüberstellung der hier übersetzten Adaption aus dem Jahr 1989 mit derjenigen aus den 1940er Jahren zeigt die unterschiedliche Gestaltung der Panels (Abb. 4 und 5)

Version aus den 1940er JahrenVersion von 1989 (mit Übersetzung von Gruppe 1)
Diegetischer Text: Blumen-Früchte-Berg
Blocktext: Sun Wukong schleppte den japanischen Piloten zurück zum Blumen-Früchte-Berg.
Name: Su Wukong
japanischer Pilot

Abb. 4: Jiang 1945-1949: Die neue Reise in den Westen, S. 57.
Diegetischer Text: Blumen-Früchte-Berg
Sprechblase 1: Von nun an hältst du hier Wache, Faulenzen verboten!
Sprechblase 2: Schon gut, schon gut.

Abb. 5: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 26.

Intertextualität und Übersetzung der Lianhuanhua Nach der Reise in den Westen #

Die beiden Lianhuanhua aus den 1980er Jahren sind Adaptionen desselben Romans Nach der Reise in den Westen, der zu Beginn der Qing-Dynastie veröffentlicht wurde (Zhang 2020, 293) und zu den drei bedeutenden Fortsetzungen des ursprünglichen Romans Xiyouji (西遊記 Die Reise in den Westen, verfasst von Wu Cheng’en im 16. Jh. zur Zeit der Ming-Dynastie) zählt. Was den Umfang betrifft, so umfasst die hier übersetzte Lianhuanhua Version von 1989 zwanzig Bände, während der Roman Nach der Reise in den Westen vierzig Kapitel enthält. Ein Vergleich der Inhalte zeigt, dass jeweils ein Band der Lianhuanhua ungefähr zwei Kapiteln des Romans entspricht. Bei der 1989 erschienenen Version der Lianhuanhua waren sowohl der Textbearbeiter als auch der Illustrator nicht konstant besetzt. Nach dem ersten Band des Lianhuanhua wurde die Bearbeitung von Cao Xinyuan (曹欣淵) übernommen, während die Illustrationen von Wu Bingyu (吳冰玉) stammen. Allerdings wechseln in den meisten Fällen sowohl der Textbearbeiter als auch der Illustrator von Band zu Band. Bereits im zweiten Band war der Illustrator ein anderer, nämlich Luo Xixian (羅希賢). Um diese beiden Lianhuanhua ins Deutsche zu übersetzen, war es erforderlich, sich der Intertextualität zwischen der Nach der Reise in den Westen und dem ursprünglichen Roman Die Reise in den Westen bewusst zu sein und mehrere geeignete deutsche Fassungen von Die Reise in den Westenheranzuziehen. Der Originalroman Die Reise in den Westen liegt in verschiedenen deutschen Übersetzungen vor; die jüngste und zugleich vollständigste Ausgabe ist die bei Reclam erschienene Übersetzung von Eva Lüdi Kong (Kong 2016), die für unsere Arbeit eine zentrale Referenz darstellt. Da bislang keine deutsche Übersetzung der Nach der Reise in den Westen existiert, erhält unsere Übertragung des Lianhuanhua eine doppelte Bedeutung: Sie ist einerseits eine mehrschichtige Adaption, da das Lianhuanhua auf dem Roman Nach der Reise in den Westen basiert, der wiederum eine Fortsetzung von Die Reise in den Westen darstellt. Andererseits ist sie zugleich die erste deutschsprachige Version von Nach der Reise in den Westen.

Übersetzer der Lianhuanhua von Nach der Reise in den Westen #

Idealerweise ist die Zielsprache zugleich die Erstsprache der Übersetzerinnen und Übersetzer – dies gilt besonders für literarische Übersetzungen und die Übertragung von Comics. Der hier behandelte Kurs zur Comic-Übersetzung weicht jedoch deutlich von dieser Idealvorstellung ab: Zwar liegt der Schwerpunkt auf der Übersetzung aus dem Chinesischen ins Deutsche, doch die Teilnehmenden reichen von Personen ohne jegliche Chinesischkenntnisse über Lernende mit soliden Kenntnissen bis hin zu Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern. Nur eine einzige Person hat Deutsch als Erstsprache, was zu einer spürbaren Diskrepanz im sprachlichen Kompetenzniveau führt. Insgesamt nahmen sieben Studierende am Kurs teil: ein Austauschstudent aus Spanien mit Kenntnissen in Chinesisch und Deutsch, eine polnische Studentin mit Deutsch-, jedoch ohne Chinesischkenntnisse, eine deutsche Studentin mit Schwerpunkt Chinesisch sowie vier chinesische Studierende mit Schwerpunkt Deutsch. Zur Förderung der Diskussion und mit dem Ziel, unterschiedliche Sprachkompetenzen als Ressource für gegenseitige Unterstützung und nicht als Hindernis zu nutzen, wurde der Kurs als Gruppenarbeit organisiert. Die Studierenden wurden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei in jeder Gruppe zwei chinesische Studierende waren. In der Gruppe 2 befand sich keine Person mit Deutsch als Erstsprache, während in der Gruppe 1 eine Teilnehmerin vertreten war, deren Muttersprache Deutsch ist.

Aufbau des Kurses #

Zu Beginn jedes Semesters werden zunächst die grundlegenden Konzepte der Narratologie des Comics und der Comicübersetzung behandelt. Anschließend verbringen die Studierenden etwa eine Woche damit, sich mit dem Hintergrund des Ausgangstexts vertraut zu machen und Informationen zu recherchieren, die ihre Übersetzungsarbeit unterstützen können. Um genügend Zeit für Diskussionen im Unterricht zu gewährleisten, wurden im Verlauf des gesamten Semesters lediglich zwei Bände von Nach der Reise in den Westen übersetzt. Der Übersetzungsplan war im Voraus festgelegt; pro Woche wurden etwa acht Seiten (acht Panels) übertragen. Die Gruppen trafen sich jede Woche außerhalb des Unterrichts, um 8 Seiten der Lianhuanhua zu übersetzen. Ihre Arbeit luden sie jeweils zwei Tage vor der Sitzung hoch. Ich sah die beiden Übersetzungen im Voraus durch und verwendete sie als Grundlage für die Diskussionen im Unterricht. Darüber hinaus bat ich die Studierenden, darzulegen, wie sie zusammengearbeitet hatten und welche Themen sie während ihrer Gruppenarbeit besprochen hatten. Ich ermutigte die Studierenden, die Übersetzungsprobleme eigenständig zu identifizieren, indem sie den Ausgangstext erneut lasen und die beiden Übersetzungsfassungen miteinander verglichen. Zwei unterschiedliche Übersetzungen erwiesen sich dabei als äußerst hilfreich. Die Unterschiede verwiesen häufig auf interessante Herausforderungen oder weiterführende Fragestellungen.

Übersetzungsstrategien der beiden Gruppen #

Bei der Übersetzung von Nach der Reise in den Westen gingen die beiden Gruppen von unterschiedlichen Strategien und Zielsetzungen aus: Gruppe 1 war der Ansicht, dass sich die Übersetzung in erster Linie an Comic‑ oder Literaturwissenschaftler sowie Sinologen richten sollte. Daher zielte ihre Arbeit auf eine Veröffentlichung auf der Website ChinaComx ab und konzentrierte sich darauf, wie die lebendige Ausdrucksweise des Chinesischen im Deutschen eine vergleichbare Wirkung erzielen kann. Gruppe 2 verstand das Projekt in erster Linie als Comicübersetzung. Für sie waren lebendige Dialoge, humoristische Elemente und der Unterhaltungswert von größter Bedeutung, und sie betrachteten Comicleser als ihr Hauptpublikum. Die endgültigen Übersetzungen der beiden Gruppen spiegeln die ursprünglich gesetzten Ziele jedoch nicht vollständig wider. Das ist jedoch gut nachvollziehbar, da beim tatsächlichen Übersetzen deutlich mehr Faktoren berücksichtigt werden müssen. Am Ende stellen beide Versionen einen Kompromiss dar, wenngleich sich in einzelnen Passagen kleine Unterschiede in der Herangehensweise erkennen lassen. Ein Beispiel hierfür bilden die Diskussionen über die Übersetzung des Titels. Die Studierenden setzten sich eingehend mit dieser Frage auseinander. Ein Mitglied von Gruppe 1 führte dazu aus: Für den Serientitel Hou Xiyouji erscheint die Übersetzung „Was nach der Reise in den Westen geschah“ besonders geeignet, da sie Neugier hervorruft und mögliche Fragen der Leserschaft aufgreift, was sich nach der Pilgerreise des Mönchs ereignet hat. Gruppe 2 übersetzte den Titel hingegen in der kürzeren Form „Nach der Reise in den Westen“, was dem prägnanten Stil des Originaltitels Hou Xiyouji näherkommt. Darüber hinaus verfolgten die beiden Gruppen auch bei der Übersetzung von Personennamen unterschiedliche Strategien. Gruppe 1 übertrug „孫大(小)聖“ als „Der kleine (große) Heilige“, während Gruppe 2 eine Transliteration in die Pinyin-Umschrift wählte. Gerade bei Comic‑Übersetzungen, bei denen die Lesbarkeit im Vordergrund steht, wird üblicherweise auch berücksichtigt, ob für den Text überhaupt genügend Platz vorhanden ist, und man entscheidet sich eher für eine kürzere Lösung. In diesem Fall sind jedoch beide Namensübersetzungen nicht kurz.

Narrative Charakteristika von Nach der Reise in den Westen und Probleme beim Übersetzen #

Im Verlauf eines Semesters intensiver Diskussionen konnten wir mehrere zentrale Merkmale dieses Werkes herausarbeiten, die unmittelbare Auswirkungen darauf, wie man es übersetzt.

1. Die Leserichtung innerhalb eines Panels #

In den Lianhuanhua wird die Leserichtung stärker durch die inhaltliche Bedeutung des Textes als durch die räumliche Platzierung der Sprechblasen auf der Seite bestimmt. Zu Beginn unterlaufen den Studierenden manchmal Fehler, da sie zu sehr an die von oben nach unten verlaufende Leserichtung konventioneller westlicher Comics gewöhnt sind. So kann, wie im folgenden Beispiel, eine Sprechblase am oberen Rand des Panels inhaltlich nach derjenigen am unteren Panel-Rand folgen (Abb.6):

Abb. 6: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 14.

Gruppe 1Gruppe 2
Untere Sprechblase: Schickt sofort Marschall Karpfen mit den Krabbensoldaten und Krebsgenerälen nach oben, um ihn zu töten!
Obere Sprechblase: Nein, gegen jeden anderen bis auf ihn lässt sich etwas ausrichten, wir sehen zunächst nach.
Untere Sprechblase: Schicken Sie sofort General Karpfen mit Krabben- und Garnelensoldaten, um ihn zu töten!
Obere Sprechblase: Nein, bei anderen Leuten wäre das die Lösung. Aber wenn er wie der Sun Dasheng ist, haben wir da keine Chance. Wir sollten lieber erstmal abwarten.

Die untere Sprechblase zeigt, dass der Schildkrötenminister offensichtlich verärgert ist und einen aggressiven Plan vorschlägt. Der Meeresdrachenkönig hingegen verhält sich vorsichtiger und weist den Vorschlag des Ministers zurück. In diesem Panel verlaufen die Sprechblasen in der Reihenfolge von unten nach oben. Hier ist ein weiteres Beispiel: Die räumliche Stellung im Panel verdeutlicht nicht nur die Standposition der Figuren, sondern sogar ihre Machtverhältnisse. Auch die Reihenfolge der Sprechblasen folgt hier nicht dem üblichen Verlauf von oben nach unten, sondern von unten nach oben, wie etwa in Panel 15 (Abb. 7).

Abb. 7: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 15.

Gruppe 1Gruppe 2
Untere Sprechblase: Großer Unsterblicher hoch oben am Gestade, nennt Euren werten Namen!

Obere Sprechblase: Meinst du mich? Ich bin der Kleine Heilige Sun, Nachfolger des Großen Heiligen Sun!
Untere Sprechblase: Verehrter Unsterblicher am Ufer, bitte nennt Euren großen Namen!

Obere Sprechblase: Ich? Ich bin Sun Xiaosheng, Nachfahre Sun Dashengs!

Die Machtverhältnisse spiegeln sich auch im Sprachstil der Figuren wider. Der Meeresdrachenkönig äußert sich höflich und respektvoll, während der kleine Affe direkt spricht und sich dabei selbstgefällig auf seine Abstammung von Sun Wukong beruft.

2. Reimverse und Zauberspruch #

Reimverse treten in den Romanen Die Reise in den Westen und Nach der Reise in den Westen sehr häufig auf. Auch in den Lianhuanhua lassen sich einige Beispiele finden. Die Reimverse sind in der Regel kurz und einfach, wie zum Beispiel in Abb.8:

Abb. 8: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt, 1989, S. 21.

Diese vier Zeilen bilden einen kompakten Vers, wobei jede Zeile genau sieben Schriftzeichen umfasst (allerdings nicht als Vers im Druck gesetzt sind). Nur die ersten beiden Zeilen und die letzte Zeile reimen sich, also ein aaba-Schema. In nur diesen wenigen Worten verdichtet der Erzähler die Zeit. Nach Jahren hat der Gibbon die Sterblichkeit überwunden.

Gruppe 1Gruppe 2
Die Sohlen am Boden Im Himmel der Sinn
So rannen allmählich
Die Jahre dahin

Doch darauf, ganz plötzlich
Fiel der Meister ihm ein:
Dank himmlischen Speisen
Wird auch er ewig sein!
Steht auf der Erde, unter dem Himmel; verbringt die Zeit, Jahr für Jahr; trinkt göttlichen Wein, frisst himmlische Pfirsiche; der Gibbon wird auch ein Unsterblicher!

Gruppe 1 hat sich bemüht, in formaler Hinsicht eine ähnliche Wirkung zu erzielen. Diese Übersetzung verwendet ein variables Reimschema (abcb / ceae) mit strophenübergreifender Verknüpfung und folgt einem regelmäßigen Silbenmuster: 6-5-6-5 / 5-6-6-5. Um sowohl Reim als auch Rhythmus zu bewahren, wurde der Inhalt teilweise ergänzt oder gekürzt. Die Übersetzung von Gruppe 2 ist knapper gefasst und konzentriert sich stärker auf den Inhalt als auf Reim oder spielerischen Ton. Der Zauberspruch ist ein weiteres charakteristisches sprachliches Element des Originalromans Die Reise in den Westen, seines Fortsetzungsromans Nach der Reise in den Westen sowie der Lianhuanhua (siehe Abb.9 und 10). Die beiden Gruppen haben die betreffende Zeile unterschiedlich übersetzt: Die eine folgte der deutschen Übersetzung von Die Reise in den Westen durch Eva Lüdi Kong und bewahrte damit die subtile Verbindung zwischen dem Lianhuanhua und der literarischen Quelle, während die andere gänzlich auf die Verwendung der Vergleichsform verzichtete.

Abb. 9: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 9.

Gruppe 1Gruppe 2Eva Lüdi Kong
Kleiner, kleiner, kleiner! Haha, jetzt fürchte ich weder Himmel noch Hölle!Klein, klein, klein! Haha, jetzt fürchte ich gar nichts mehr!Er wog den Schatz in den Händen und rief: »Kleiner, kleiner, kleiner!« Da schrumpfte der Stab so sehr, dass er nur noch so groß war wie eine Sticknadel, so dass er ihn im Ohr unterbringen konnte. (Lüdi Kong 2016, 54)

Abb. 10: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 11.

Gruppe 1Gruppe 2Eva Lüdi Kong
Verwandlung!Komm![…] er rief: »Verwandlung!« Auf einen Schlag sah sich der Dämonenkönig von zwei- bis dreihundert kleinen Affen umzingelt.
(Lüdi Kong 2016, 46)

3. Sprachstil in den Sprechblasen #

Der überwiegende Teil der Sprechblasen ist in Umgangssprache gehalten, doch manche dieser Wendungen stammen aus dem Originalroman und dem Fortsetzungsroman und sind daher von der Baihua-Sprache der klassischen Kapitelromane ebenso wie vom modernen Chinesisch geprägt. So wird beispielsweise das Wort „好“ häufig zwei- bis dreimal wiederholt – eine Ausdrucksweise, die sowohl im Originalroman als auch in den Fortsetzungsromanen vorkommt. Diese wiederkehrenden stilistischen Merkmale tragen dazu bei, dass der Roman Die Reise in den Westen nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden kann. Dieses Phänomen der Wiederholung verstärkt den Ausdruck und macht die Gefühlsdarstellung lebendiger. Bei der Wiederholung „好,好“ spiegeln die Lianhuanhua-Übersetzungen „gerne, gerne“ und „bestens, bestens“ (Gruppe 1) oder „super, super“ (Gruppe 2) ein charakteristisches Merkmal des Romans wider. Je nach Kontext wird die Übersetzung angepasst; Gruppe 2 hat „好,好“ mitunter auch als „In Ordnung“ übertragen und dieses Merkmal somit nicht konsequent beibehalten. Beide Gruppen bemühten sich, diese Besonderheit zu bewahren, auch wenn sie in der Übersetzung gelegentlich ungewohnt klingt. In der Übersetzung Eva Lüdi Kongs finden sich ebenfalls ähnliche Ausdrücke: „‚Zu Befehl, zu Befehl‘, meinte Pilger“ (Lüdi Kong 2016, 339). Viele Sätze tragen einen ausrufenden Tonfall; so vermittelt etwa der Ausdruck „唔“ ein Gefühl von Überraschung oder Skepsis. In diesem Beispiel wiederholt Meister Gibbon den Satz „不一般“ auch zweimal. Beide Gruppen haben nicht das „唔“ wiederholt, sondern vielmehr den nachfolgenden Satz „不一般“ (siebe Abb. 11).

Abb. 11: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt, 1989, S. 11.

Gruppe 1Gruppe 2
Oh, das ist ungewöhnlich, wirklich ungewöhnlich!Oh, Wow! Ungewöhnlich! Das ist wirklich ungewöhnlich!

4. Der diegetische Text #

Der diegetische Text in Lianhuanhua enthält mitunter Ortsnamen aus Die Reise in den Westen, von denen viele bereits deutsche Übersetzungen besitzen. Bei der Übertragung muss jedoch der begrenzte Platz in einem Panel berücksichtigt werden, da diese Ortsnamen häufig sehr lang sind. Zum Beispiel die Übersetzung von Abb. 5:

Gruppe 1Gruppe 2Eva Lüdi Kong
Blumen-Früchte-BergHuaguo-BergBlumen-Früchte-Berg (Lüdi Kong 2016, 7)

Da der Blumen-Früchte-Berg als Geburtsort des Affenkönigs gilt und eine zentrale Bedeutung besitzt, ist es wichtig, die inhaltliche Aussage sowie die klare Verbindung zum Originalroman zu bewahren. Gruppe 1 orientierte sich dabei an bestehenden deutschen Übersetzungen, während Gruppe 2 den Titel in Pinyin mit dem Zusatz „Berg“ wiedergab. Die Übersetzung von Gruppe 1 bewahrte die Bedeutung des Ortsnamens und knüpfte durch die Verwendung der deutschen Fassung zugleich an den Originalroman an. Gruppe 2 berücksichtigte dagegen stärker die beim Comic-Übersetzen häufig auftretenden Platzprobleme, sodass ihre Übersetzung etwas Platz spart. Eine weitere Schwierigkeit der Übersetzung besteht darin, dass der diegetische Text Ortsnamen mit deren jeweiligen Erzählfunktionen verknüpft, etwa wenn in den Dialogen darauf Bezug genommen wird (Abb. 12):

Abb. 12: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt, 1989, S. 43.

Gruppe 1Gruppe 2
Diegetischer Text: Tempel der Herzensruhe

Untere Sprechblase: Du willst ein Unsterblicher werden? Dann musst du zuerst im Tempel der Herzensruhe dein Herz zur Ruhe bringen.

Obere Sprechblase: Gerne, gerne.
Diegetischer Text: Beruhigender Raum

Untere Sprechblase: Lernen ein Unsterblicher zu werden? Dann musst du zuerst im Beruhigenden Raum deinen chaotischen Geist beruhigen.

Obere Sprechblase: In Ordnung.

Abb. 13: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt, 1989, S. 47.

Gruppe 1Gruppe 2
Diegetischer Text: Halle der Qi-Kultivierung

Untere Sprechblase: Du musst hier viele Tage meditieren und dein Qi kultivieren, dann erst kannst du die Unsterblichkeit erlangen .

Obere Sprechblase: Gerne, gerne.
Diegetischer Text: Qi-Raum

Untere Sprechblase: Hier drinnen musst du noch ein paar dutzend Tage sitzen, um dein Qi zu stärken, bevor du die daoistischen Künste der Unsterblichen erlernst..

Obere Sprechblase: In Ordnung.

So versucht der falsche Daoist, den kleinen Affen zu täuschen und ihm die Zeit zu stehlen (Abb. 13). Deshalb schickt er ihn immer wieder an verschiedene Orte. Dieses Muster wiederholt sich zwei- oder dreimal, bis der kleine Affe misstrauisch wird. An den verschiedenen Orten müssen jeweils passende Übungen durchgeführt werden, was sich aus den Ortsnamen und den Worten des falschen Daoisten erkennen lässt. Daher müssen die Übersetzerinnen und Übersetzer darauf achten, dass Ort und Übung im Deutschen klar aufeinander bezogen bleiben. So wird auch deutlicher, wie der falsche Daoist den kleinen Affen immer wieder mit derselben Masche täuscht.

5. Humor durch Bezug auf den Originalroman Die Reise in den Westen #

Der Originalroman Die Reise in den Westen ist voller Humor. Die Figuren sind lebendig gezeichnet und reagieren häufig in übersteigerter Weise. Der Humor in dieser Lianhuanhua‑Adaption sowie im Fortsetzungsroman entsteht teilweise durch intertextuelle Bezüge zum Original und wird durch den cartoonhaften visuellen Stil der Figuren zusätzlich verstärkt. Das folgende Beispiel zeigt, dass der Wächter des Drachenpalastes und der Meeresdrachenkönig bereits Erfahrung im Kampf mit Sun Wukong hatten – wie es in Die Reise in den Westen überliefert ist. Aus den Dialogen in Abb. 6, 7 (siehe oben), 14 und 15 wird zudem deutlich, dass der Meeresdrachenkönig Furcht vor dem kleinen Affen hat.


Abb. 14: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 12.

Abb. 15: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 13.
Gruppe 1Gruppe 2Gruppe 1Gruppe 2
Eure Hoheiten, lasst von dem Haken ab! Ach, was soll ich nur tun?Eure königliche Hoheiten, bitte beißen Sie nicht auf diesen Haken! Oh nein, was soll ich jetzt machen?Untere Sprechblase: Eure Majestät, Unheil droht! Ein Wesen mit feurigen Augen und goldenen Pupillen fischt gerade nach Drachen.Untere Sprechblase: Eure Majestät, etwas Schreckliches ist passiert! Eine Person mit feurigen Augen und goldenen Pupillen fängt gerade Drachen.

Im weiteren Verlauf der Handlung erweist sich niemand als imstande, den kleinen Affen zu bezwingen, sodass man schließlich gezwungen ist, seinen Ahnen Sun Wukong um Hilfe zu rufen. Dies macht explizit, dass Nach der Reise in den Westen eine Fortsetzung des Romans Die Reise in den Westen darstellt, siehe Abb. 16. Beim Übersetzen ist es daher unerlässlich, auch mit dem Originalroman vertraut zu sein, um diese intertextuelle Beziehung zeigen zu können.

Abb. 16: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast, 1989, S. 55.

Gruppe 1Gruppe 2
Untere Sprechblase: Euer Nachfolger versetzt wie Ihr damals den Himmel in Aufruhr, es ist so, dass …

Obere Sprechblase: Nun denn, lasst uns einmal zum Blumen-Früchte-Berg reisen.
Untere Sprechblase: Dein Nachfahre hat gleich wie du im Himmelspalast einen großen Aufruhr gemacht. Es ist so …

Obere Sprechblase: Na gut, dann lass uns zum Huaguo-Berg gehen!

6. Kulturelle Übersetzung #

Wie bereits mehrfach hervorgehoben, stammen viele der in diesem Lianhuanhua verwendeten Begriffe aus Die Reise in den Westen dem Xiyouji und beziehen sich daher auf Terminologien des Buddhismus und Daoismus in China. Ähnlich wie in der religiösen Alltagspraxis in China, wo sich buddhistische und daoistische Elemente vermischen, werden auch in Die Reise in den Westen die Terminologien beider Traditionen häufig miteinander kombiniert. So ist Sun Wukong zwar bereits zum „佛“ (Buddha) geworden, wird jedoch mitunter auch als „仙“ (Unsterblicher) bezeichnet. In den Diskussionen fragten die beiden Gruppen, ob eine Übersetzung, die ihn teils als Buddha, teils als Unsterblichen wiedergibt, die Leserschaft verwirren könnte, und man daher nicht besser konsequent den Wortlaut des Ausgangstextes übernehmen sollte. Beiden Gruppen entschieden sich dafür, je nach Kontext zu verfahren. Daher wird im Ausgangstext zwar mitunter „仙“ geschrieben, in der Übersetzung jedoch gelegentlich als „Buddha“ wiedergegeben. Dies verdeutlicht die Vermischung buddhistischer und daoistischer Konzepte in Die Reise in den Westen sowie in Nach der Reise in den Westen. Dabei war auch die Länge der Sätze zu berücksichtigen, da „Unsterblicher“ etwas länger ist als „Buddha“. Darüber hinaus stammen einige Ortsnamen in Die Reise in den Westen und in Nach der Reise in den Westen aus buddhistischen Sutren. Sie wurden bereits aus dem Sanskrit ins Chinesische als Kombination von Bedeutungs- und Lautübersetzung übertragen. Zum Beispiel heißt der Ort, den der kleine Affe aufsuchen möchte, Aparagodaniya (siehe Abb. 17). In der chinesischen Übersetzung „西牛賀洲“ erscheint dabei das Zeichen „西“ (Westen), da der Sanskrit-Begriff „Apara“ (अपरा) wörtlich „Westen“ bedeutet.

Abb. 17: Abb. 17: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt, 1989, S. 39.

Gruppe 1Gruppe 2
Der westliche Kontinent Aparagodaniya! Hier gibt es bestimmt Unsterbliche, ich höre mich mal gründlich um.
Gerne, gerne.
Der westliche Kontinent Aparagodaniya! Das ist ein sehr belebter Ort, hier gibt es bestimmt Unsterbliche. Am besten höre ich mich um.

Ganz ähnlich auch im folgenden Beispiel (Abb. 18)

Abb. 18: Abb. 17: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt, 1989, S. 53.

Gruppe 1Gruppe 2
Hier ist der südliche Kontinent Jambudvipa, ich werde mich weiter umsehen.Hier ist der südliche Kontinent Jambudvipa, ich frage mal wieder nach.

Würde man diese Ortsnamen ausschließlich in ihren ursprünglichen Sanskrit-Formen wiedergeben, ließe sich die Vorstellung, dass der kleine Affe in alle vier Himmelsrichtungen – Norden, Süden, Osten und Westen – eilt, nur schwer vermitteln. Die Studierenden wandten sich daher der deutschen Übersetzung von Eva Lüdi Kong zu, die Richtungsangaben mit Lautübertragung verbindet. Zwar ist diese Übersetzung recht lang, doch muss die Szene, in der der kleine Affe in alle vier Himmelsrichtungen läuft, deutlich erkennbar bleiben.

Fazit #

Bei der Übersetzung von Lianhuanhua stehen wir vor einer Vielzahl von Herausforderungen: Reimverse, Zauberspruch, der Sprachstil, Humor, kulturelle Terminologie sowie die Notwendigkeit, sowohl auf die Originalwerke als auch auf bestehende Übersetzungen Bezug zu nehmen. Während sich die Romanübersetzung in der Regel auf den Text selbst konzentriert, erfordern die narrativen Techniken in Lianhuanhua zusätzlich die Berücksichtigung von räumlicher Gestaltung und Layout. Im Vergleich zu Graphic Novels ist der Erzählstil in Lianhuanhua einfacher und für die Studierenden leichter zugänglich. Die spezifische Terminologie in Nach der Reise in den Westen sowie ihre intertextuellen Bezüge zum Originalroman stellen jedoch erhebliche Herausforderungen dar, die sorgfältig behandelt werden müssen. Im Unterricht diskutieren wir häufig, ob präzise, etablierte deutsche Übersetzungen verwendet oder aufgrund von Platzbeschränkungen angepasst werden sollen – stets im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und der Notwendigkeit, das Lianhuanhua als Massenmedium lesbar und unterhaltsam zu erhalten.

Literatur #

  • Jiang, Ping 蔣萍 1945-1949: Die neue Reise in den Westen 1 新西遊記(上). Shanghai: Guangji shuju. Online zugänglich unter: http://www.zhlhh.com/ReadRoom/aamglhh/index.html?libcode=FD30C7636BC17ACBF7E3335D7E61E3DDD1FFFA083135297B (zuletzt abgerufen am 19. November 2025)
  • Jiang, Ping 蔣萍 1945-1949: Die neue Reise in den Westen 2 新西遊記(下). Shanghai: Guangji shuju. Online zugänglich unter: http://www.zhlhh.com/ReadRoom/Reader/ReadBook.aspx?libcode=FD30C7636BC17ACBF7E3335D7E61E3DDD1FFFA083135297B&m=108489&p=F96932D700BA33BC63FE63C5004D66D1&y_l_s=1CF377447BA61C894C8A622B297C3CE8099F6C666AF0A5B1 (zuletzt abgerufen am 19. November 2025)
  • O. V. 1984: Nach der Reise in den Westen 2: Erneute Reise zum Westlichen Himmel 後西遊記(二):重赴西天. Bearbeitet von Gan Liyue 甘禮樂, illustriert von Xu, Youwu 徐有武 und Xu Yougang 徐友剛. Zhejiang: Zhejiang renmin meishu chubanshe.
  • O. V. 1989: Nach der Reise in den Westen 1: Der kleine Steinaffe kommt zur Welt 後西遊記之一:小石猴出世. Bearbeitet von Cao Xinyuan曹欣淵, illustriert von Wu Bingyu 吳冰玉. Shanghai: Shanghai renmin meishu chubanshe.
  • O. V. 1989: Nach der Reise in den Westen 2: Der kleine Heilige macht Aufruhr im Himmelspalast 後西遊記之二:小聖鬧天宮. Bearbeitet von Cao Xinyuan曹欣淵, illustriert von Luo Xixian羅希賢. Shanghai: Shanghai renmin meishu chubanshe.
  • O. V. 1989: Nach der Reise in den Westen 3: Mönche verfälschen die Sutren 後西遊記之三:和尚念歪經. Bearbeitet von Chen Yuanshan 陳元山, illustriert von Chen Guchang 陳谷長. Shanghai: Shanghai renmin meishu chubanshe.
  • Wu Cheng’en吳承恩 2016: Die Reise in den Westen. Ein klassischer chinesischer Roman. Übersetzt von Eva Lüdi Kong. Stuttgart: Reclam.
  • Zhang Yiwei 張怡微 2020: Die Xiyouji-Fortsetzungen der späten Ming- und frühen Qing-Zeit 明末清初《西遊記》續書研究. Shanghai: Huadong shifan daxue chubanshe.

Read the translated lianhuanhua #

1. 小石猴出世 Der kleine Steinaffe kommt zur Welt
2. 小圣闹天宫 Der Kleine Heilige versetzt den Himmel in Aufruhr

  1. This translation was produced by translated by Gruppe 1: Britta Dick, Xueqi Hu, Yimeng Zhang and Gruppe 2: Yunxiang Li, Martyna Joanna Ociepa, Jieyan Sun, Chen Zhang, Feng Yi, both supervised by Yun-Jou Chen. We acknowledge the support of the ERC-funded project “Comics Culture in the People’s Republic of China” (CHINACOMX, Grant agreement ID: 101088049). We thank our colleagues Matthias Arnold and Hanno Lecher from the Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS), Heidelberg University, for providing us with high resolution scans of the comics which are part of the Seifert collection↩︎ ↩︎

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